Das im Jahre 1143 in Prag erbaute Kloster Strahov ist nicht nur wegen seiner schönen Klosteranlage einen Besuch wert. Berühmt ist es vor allem für seine einzigartige Bibliothek, deren Buchbestand, der auf knapp eine Millionen Bände geschätzt wird, in zwei großen, architektonisch bemerkenswerten Lesesälen Platz findet. Der Philosophische Bibliothekssaal wurde im Jahre 1782-1784 erbaut und beeindruckt nicht nur durch seine gewaltigen, aus Nussbaum gefertigten Bücherwände und seine barocke Bauart, sondern auch durch sein Deckenfresko, dass innerhalb von nur sechs Monaten von dem damals bereits 70 jährige Freskenmaler Franz Anton Maulpertsch mit Hilfe seines Gesellen erschaffen wurde. |
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Der Theologische Saal, der nur durch einen kleinen Flur vom Philosophischen Bibliothekssaal getrennt liegt, ist der kleinere der beiden Bibliothekssäle. Kennzeichnend für diesen Saal ist die reich verzierte Decke. Zahlreiche Stuckarbeiten in Form von Ranken, Blättern und Engelsgesichtern rumsäumen beeindruckende Freskenmalereien. Um den kostbaren Bücherbestand beider Säle nicht zu gefährden, wird der Öffentlichkeit lediglich ein Blick in die Bibliothek gewährt. Die Aufnahme von Fotos ist nur mit einem zusätzlichen Fototicket von 50 CZK erlaubt! |
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